Zwischen Widerstand und Kunst
Feministische Perspektiven aus Georgien
Eine partizipative Lecture Performance mit
Ana Subeliani und Tamar Nasidze (Tiblisi, Georgien)
Wann: 7. Oktober 2026 um 19 Uhr
Wo: Pop-Up Zeit.LAB | Königstraße 49, 23552 Lübeck
Georgien durchläuft derzeit einen raschen autoritären Wandel. Grundrechte und der zivilgesellschaftliche Raum geraten zunehmend unter Druck. Umso wichtiger wird es, Wege zu finden, Widerstand zu leisten, sich zu vernetzen und weiterhin von Freiheit zu träumen. Einer dieser Räume des Widerstands ist die Kunst.
In dieser partizipativen Performance laden die queere feministische Aktivistin und Künstlerin Ana Subeliani sowie die Künstlerin Tamar Nasidze zu einer künstlerischen Reise durch den feministischen Widerstand in Georgien ein. Anhand persönlicher Geschichten, Musik, Kunst und Bewegung erkunden sie gemeinsam mit dem Publikum, wie der Kampf Teil des Körpers, des kulturellen Gedächtnisses und unserer kreativen Praktiken wird. Es geht aber um so viel mehr als Kampf: Es geht um das Schaffen, das Erinnern, das Fürsorgliche, das Finden von Freund:innen und das Zusammenkommen. Schritt für Schritt geht es für das Publikum vom Zuhören zum Mitmachen: Gemeinsam gestalten, spielen, singen und teilen wir – bis die Grenzen zwischen Künstler*innen und Publikum verschwinden.
Bringt eure Stimme mit. Bringt euren Körper mit. Bringt eure Neugier mit. Irgendwo zwischen Widerstand und Kunst begegnen wir uns.
Ana Subeliani ist eine interdisziplinäre Performancekünstlerin und Sängerin. In ihrer Arbeit verbindet sie Tanz, Stimme, Ritual und politische Erfahrung. Nach über 15 Jahren in Menschenrechts- und Demokratiebewegungen widmet sie sich heute der Musik und der Kunst und erforscht Themen wie Widerstand, Erinnerung, Verletzlichkeit und Transformation.
Tamar (Tamo) Nasidze ist eine elektronische Musikproduzentin, Chorleiterin und Sounddesignerin. Sie studierte an der Musikhochschule Lübeck und verbindet Einflüsse aus georgischer Chormusik und Folklore, Klassik, Rock und experimenteller elektronischer Musik zu einem individuellen Klang.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Eine Veranstaltung der Fachstelle Erinnerungskultur im Kulturbüro der Hansestadt Lübeck in Kooperation mit dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) mit freundlicher Unterstützung durch die „Bluhme-Jebsen-Stiftung“.
