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4. Förderrunde des ZKFL

Das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) der Universität zu Lübeck schreibt zum 1. Oktober 2022 3 Promotionsstipendien aus.

Die Promotionsstipendien haben eine Laufzeit von 2 Jahren mit Option der einjährigen Verlängerung. Je nach Bewerbungslage können auch Abschlussförderungen mit einer Laufzeit von 6 Monaten mit Option einer Verlängerung von weiteren 6 Monaten vergeben werden. Die Promotionsmöglichkeiten werden mit einem Stipendium in Höhe von monatlich 1.450€ (inkl. Büchergeld) gefördert.

Im ZKFL haben sich Institute der Universität zu Lübeck mit Kultureinrichtungen der Hansestadt Lübeck zusammengeschlossen, um die in Lübeck vorhandenen Potenziale im Bereich der Kulturwissenschaften zu bündeln und gezielt Forschungsprojekte zu kultur-, medien-, geistes-, natur- und sozialwissenschaftlichen Themen zu initiieren. Seit 2018 kooperiert das ZKFL mit der Musikhochschule Lübeck (MHL), seit 2022 mit der Technischen Hochschule Lübeck (TH Lübeck).

Bei der jetzt erfolgenden Ausschreibung liegt der thematische Schwerpunkt auf

  1. Projekten zur Digitalisierung im urbanen Raum sowie auf
  2. Projekten, die die Weiterentwicklung der städtischen Erinnerungskultur (in Lübeck) im 20. Jahrhundert in den Mittelpunkt stellen.

Gesucht werden Forschungsvorhaben zu folgenden Themenbereichen:

  • Medien der Erinnerung: Erinnerungskultur und digitale Narrationen, besonders im urbanen Raum
  • Interaktive Visualisierung und Analyse digitaler Sammlungen, Archive oder Datenbestände mit erinnerungskultureller Relevanz
  • Erinnerung an Holocaust und Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts in der „Migrationsgesellschaft“ / Partizipationskonzepte in der Erinnerungskultur
  • Authentizität und Zeugenschaft: Digitale Geschichtsvermittlung im Kontext vernetzten Lernens im Museum und in Archiven

Die Promotionen sollen in enger Auseinandersetzung mit den Sammlungen und thematischen Bezügen einer der Mitgliedseinrichtungen des ZKFL sowie in Kooperation mit dem Institut für Interaktive und Multimediale Systeme (IMIS) an der Universität zu Lübeck, der Musikhochschule Lübeck oder der TH Lübeck entstehen. Neben einem regelmäßigen Forschungskolloquium umfasst die Förderung u.a. Methoden-Workshops und themenspezifische Fachtagungen. Dazu ist die Kooperation mit weiteren Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen vorgesehen.

Für die Auswahl der zu fördernden Forschungsvorhaben ist eine persönliche Projektvorstellung im September 2022 vorgesehen.

Informationen über die Forschungsaktivitäten bzw. Sammlungsschwerpunkte der Mitgliedseinrichtungen sowie nähere Hinweise über die Forschungsthemen des ZKFL finden Sie unter https://www.zkfl.de/foerdern bzw. www.mh-luebeck.de/de/forschung/wissenschaft/.

Wir fordern Interessent:innen ausdrücklich auf, bereits im Vorfeld einer Bewerbung mit der Einrichtung, an der das Vorhaben durchgeführt werden soll, über die Ansprechpartner:innen oder die Sprecher des ZKFL Kontakt aufzunehmen.

Für weitergehende Fragen zur Ausschreibung steht Ihnen Dr. Birgit Stammberger, Wissenschaftliche Koordinatorin des ZKFL, unter der Rufnummer +49 451 3101 3430 zur Verfügung.

Wir begrüßen Ihre Bewerbung unabhängig Ihres Alters, Ihres Geschlechts, Ihrer kulturellen und sozialen Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexuellen Identität. Wir fördern die Gleichberechtigung der Geschlechter. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt. Als Bewerber:in mit Schwerbehinderung oder ihnen gleichgestellte Person berücksichtigen wir Sie bei entsprechender Eignung bevorzugt.

Bewerbungen mit einem aussagekräftigen Exposé von 5–10 Seiten, einem Gutachten Ihres betreuenden Hochschullehrers / Ihrer betreuenden Hochschullehrerin sowie Zeugnissen und Lebenslauf richten Sie bitte bis spätestens 22. August 2022 (Eingangsdatum) zusammengefasst in einer PDF-Datei an: zkfl.sekretariat@uni-luebeck.de


Die neuen Stipendiat:innen aus der 4. Förderrunde nahmen im Januar 2021 gemeinsam mit Stipendiat:innen der letzten Staffel ihre Arbeit auf.