ZKFL


Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck

Das ZKFL ist ein Zentrum der Universität zu Lübeck in Partnerschaft mit der Hansestadt Lübeck. Es wurde mit der Verabschiedung seiner Satzung durch die Hochschulgremien und ihrer Genehmigung durch den Hochschulrat am 11.11.2010 eingerichtet und hat am 31.5.2011 mit einem offiziellen Festakt seine Arbeit aufgenommen. Mitglieder des ZKFL sind seitens der Universität das Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung, das Institut für Multimediale und Interaktive Systeme, das Institut für Sozialmedizin sowie die Professur für Bevölkerungsmedizin. Seitens der Stadt gehören zum ZKFL die Kulturstiftung LÜBECKER MUSEEN, das Archiv der Hansestadt Lübeck, die Stadtbibliothek sowie der Bereich Archäologie und Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck. Das ZKFL wird durch die beiden Sprecher Prof. Dr. Cornelius Borck und Prof. Dr. Hans Wißkirchen geleitet.

Das ZKFL versteht sich als eine langfristige und nachhaltige Initiative zur Verankerung kulturwissen­schaftlicher Forschung in Lübeck, mit der vorhandene Ressourcen intelligent genutzt werden, um inno­vative Forschungsprojekte und engagierte Kulturwissenschaft­lerInnen nach Lübeck zu holen. Als strategischer Zusammenschluss der in Lübeck vorhandenen kulturwissen­schaftl­ichen Einrichtungen wird das ZKFL eine eigene Forschungsagenda ent­wickeln und deren Realisierung aktiv betreiben. Die geförderten Forschungsprojekte werden dezentral an den beteiligten Einrichtungen durchgeführt (siehe Orte der Forschung).

Neben den Forschungsaktivitäten koordiniert und bündelt das ZKFL die bereits an der Uni­versität zu Lübeck etablierten allgemeinbildenden Studienangebote (Studium generale, Lübecker Literarisches Colloquium, Sonn­tagsvorlesungen, Fernstudium Historische Stadt). Darüber hinaus sollen spezifische kulturwissenschaftliche Studienangebote, vor allem im Graduiertenbereich, entwickelt wer­den.

Ein international ausgewiesener wissenschaftlicher Beirat wird die Arbeit des ZKFL beratend begleiten.