ZKFL

Studium generale Sommersemester 2016

Islam in europäischer Kultur

Oft wird der Islam in Europa als fremd wahrgenommen. Europäische Kultur wäre aber ohne den Islam nicht zu dem geworden, was sie ist. Wie lassen sich die Vielfalt der Religionen Europas und die Vielfalt der muslimischen Kulturgeschichte für die öffentliche Debatte wiedergewinnen? Anstelle einer Ethik der Anerkennung gegenüber fremden Religionen dominiert oft Intoleranz. Die mediale Berichterstattung über Terror und Gewalt produziert ein einseitiges Bild des Islam, das den politischen Diskurs verhärtet und einen stigmatisierenden Effekt hat.

Die Vorträge im diesjährigen Studium generale wollen neue Perspektiven auf den Islam eröffnen: Es geht nicht nur um Klischees zum Frauenbild oder die Kopftuchthematik, sondern auch um die Rolle des Islam bei der Überlieferung antiker Wissenskulturen und warum ein Islamprofessor gerne Muslim ist und dafür viel von Marlon Brando gelernt hat.

Im Mittelpunkt stehen Denkräume und Vorstellungswelten, die Einseitigkeiten aufbrechen und unsere Handlungsweisen vielstimmiger machen können. Jenseits von Stereotypen will die Vortragsreihe den Islam als Kultur befragen und ihn gleichzeitig im Kontext europäischer Kulturen zu Wort kommen lassen.

Mittwoch, 27. April
Pater Richard Nennstiel, Erzbistum Hamburg
"Christlich-islamischer Dialog im Wandel von Geschichte und Politik“

Donnerstag, 26. Mai
Dr. Rifa’at Lenzin, Zürcher Lehrhaus
„Wie öffentlich darf oder soll Religion sein?“

Donnerstag, 23. Juni
Prof . Dr. Milad Karimi, Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
„Islamisches Denken -
zwischen Aristoteles und Hegel.“

Donnerstag, 7. Juli
Prof. Dr. Ulrich Rebstock, Albert Ludwigs-Universität Freiburg
„Zahlenwanderungen - und wie die Christen arabisch zählen lernten“

Die Vorlesungen finden im Audimax der Universität zu Lübeck, Mönkhofer Weg 245, jeweils um 19.15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

 

Studium generale im Wintersemester 2015/16

Hand und Auge, Mund und Bauch. Einsatzorte der Kulturwissenschaften

Unsere Gesellschaft teilt die Welt in Natur und Kultur. Damit zerfallen auch die Wissenschaften in die Zwei Kulturen der Natur- und Geisteswissenschaften. Aber wohin gehören dann Kopf und Körper? Und welche Einsichten können die Kulturwissenschaften liefern, wenn sie die Unterteilung in Natur und Kultur in Frage stellen? Welche Perspektiven eröffnen sich, wenn der menschliche Körper, seine kulturelle Zurichtung und wissenschaftliche Erforschung in den Mittelpunkt einer kulturwissenschaftlichen Analyse gerückt wird? Was passiert, wenn diese Körper-Orte zum Einsatzort kulturwissenschaftlicher Reflexionen werden? Und was lässt sich anhand von Hand und Auge, Mund und Bauch über Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft herausfinden?

Vier Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturwissenschaftler gehen in diesem Wintersemester diesen Fragen nach.
Seien Sie dabei, wenn Auge und Mund, Hand und Bauch zu Einsatzorten kulturwissenschaftlichen Denkens werden.

29.Oktober 2015 - BAUCH
Prof. Dr. Achatz von Müller (Leuphana Universität Lüneburg)
Ökonomie als Kultur. Wie die Kulturwissenschaft die alte Geschichte von der Revolte des Bauches gegen den Kopf neu erzählt.

3. Dezember 2015 - AUGE
Dr. Margarte Vöhringer (Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin/ZfL)
Das Graefe-Museum: Briefe, Augenspiegel, Aquarelle und die Entstehung einer neuen Wahrnehmungslehre.

7. Januar 2016 - HAND
Prof. Dr. Karin Harrasser (Kunstuniversität Linz)
Angreifen. Über natürliche und künstliche Hände.

11. Februar 2016 - MUND
Prof. Dr. Hartmut Böhme (Humboldt Universität zu Berlin):
Die vergessene Kulturgeschichte des Mundraums. Über die notwendige Integration der Kulturwissenschaft in die Zahnmedizin und Sinnesphysiologie.


Jeweils Donnerstag um 19:15 Uhr

Achtung:
Die Vorträge finden in diesem Wintersemester im Hörsaal des IMGWF in der Königstraße 42 statt.

 

Sterbekulturen - Studium generale im Sommersemester 2015

Das Sterben ist diesseits des Todes. Entsprechend lebendig sind die Kulturen des Sterbens. In den Bildern vom Tod, in den Sitten des Umgangs mit Sterbenden, in den Ritualen der Trauer und in den Gebräuchen der Bestattung der Toten sowie in den Vorstellungen, die Menschen begleiten, die selbst sterben, verdichtet sich immer auch der Sinn des Lebens. In welchen Bildern wird der Tod dargestellt? Wie wird er gedacht? Ist der Tod immer der absolute Feind, oder ist er manchmal auch ein Freund? Die Vortragsreihe möchte Hintergründe der Sterbehilfedebatte erschließen, die Tiefenstrukturen erkennbar machen, in denen die ethischen Argumente gründen.

Die Kunsthistorikerin Stefanie Knöll (Düsseldorf) erklärt die Bedeutung des berühmten Totentanzes in der Lübecker Marienkirche aus dem Jahr 1463; die Bildwissenschaftlerin Kristin Marek (Karlsruhe) zeigt, wie der Tod vielfältig medial sichtbar gemacht wird; die Ethnologin Elisabeth Schömbucher-Kusterer (Würzburg) berichtet aus ihren Forschungen über für uns fremde Sterbekulturen in Indien; schließlich erzählt die Philosophin Theda Rehbock (Dresden), wie die Philosophie den Tod und das Sterben betrachtet.

Ort: Audimax (AM 1), Campus Lübeck
Zeit: donnerstags 19.15 Uhr

Termine:

21. Mai 2015
Dr. Stefanie Knöll
Tradition und Innovation. Zur Rezeption des Lübecker Totentanzes in Malerei und Graphik
Aufgrund des Bahnstreiks musste der Vortrag leider ausfallen.
Nachholtermin ist der 16. Juli 2015 (19.15 Uhr).


28. Mai 2015
Dr. Kristin Marek
"Every day above ground is a good one". Der Leichnam in Bildern

11. Juni 2015

Prof. Dr. Elisabeth Schömbucher-Kusterer
Der gute und der schlechte Tod. Sterbekulturen im hinduistischen Indien

2. Juli 2015
Prof. Dr. Theda Rehbock
Der Tod und das Sterben, philosophisch betrachtet

 

Festwoche zum Jubiläum. 50 Jahre Universität zu Lübeck - Studium generale kompakt (WS 2014/15)

Die Universität begeht im Wintersemester ihren 50. Geburtstag. Das nehmen wir zum Anlass, die Universität, ihre Geschichte und das Jubiläum ins Zentrum einer Festwoche zu stellen. Zwischen dem Festakt in St. Petri am Montag und dem großen Ball in der MuK am Samstag findet von Dienstag bis Freitag jeweils ein besonderer Abend der Universität in der Altstadt, im IMGWF in der Königstraße statt.
Den Auftakt machen der scheidende Präsident Prof. Peter Dominiak und die Medizinstudentin Pia Stüssel, die zugleich Pianistin ist; sie verdichten Musik und Literatur zu einem Abend mit E.T.A. Hoffmann, Schumann und Beethoven. Der Mittwochabend gehört der Universität, ihrer Geschichte und der Forschung. Wir stellen Objekte der Forschung vor und die Festschrift zum Jubiläum. Der Donnerstagabend, der von den Stipendiaten des ZKFL moderiert wird, widmet sich der akademischen Karriere. Dazu referiert der Bildungsexperte Prof. Reinhard Kreckel über die deutsche Promotion im internationalen Vergleich. Zum Abschluss befassen wir uns mit der Frage, wie Medizin heute unsere Kultur prägt. Cornelius Borck und Christoph Rehmann-Sutter befragen den langjährigen Leiter des Instituts in der Königstraße, Prof. Dietrich v. Engelhardt.

Das Programm im Überblick:

Dienstag, 4. November, 19.00 Uhr
Kreisleriana
Ein Abend mit Musik von Schumann und Beethoven und Texten von E.T.A. Hoffmann Prof. Dr. Peter Dominiak (Lesung) und cand. med. Pia Stüssel (Klavier)

Mittwoch, 5. November, 20.30 Uhr
Objekte erzählen aus der Forschung
Lübecker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen ihre Arbeit vor und Präsentation des Jubiläumsbandes 50 Jahre im Fokus das Leben

Donnerstag, 6. November, 19.00 Uhr
Mit der Promotion zur akademischen Karriere?
Ein Abend moderiert von den Stipendiaten des ZKFL mit einem Vortrag von Prof. Dr. Reinhard Kreckel (Halle): „Wandel der Promotionskulturen: Deutschland im Vergleich zu Frankreich, England und den USA“

Freitag, 7. November, 19.00 Uhr
Medizin und Kultur
Prof. Dr. Dietrich von Engelhardt im Gespräch mit Christoph Rehmann-Sutter und Cornelius Borck

Der Eintritt zu allen Abenden ist frei, bitte beachten Sie die spätere Anfangszeit am Mittwoch (im Anschluss an die akademische Preisverleihung im Rathaus).

 

Studium generale der Universität zu Lübeck: 50 Jahre „Im Focus das Leben“

Vor fünfzig Jahren entstand in Lübeck eine kleine medizinische Hochschule, die sich inzwischen zu einer Universität mit einem klaren Forschungs- und Lehrprofil im Bereich der Lebens- und Informationswissenschaften entwickelt hat. „Im Focus das Leben“ lautet deshalb auch das Motto unserer Universität. Im Jubiläumsjahr 2014 wollen wir dieses Motto zum Thema des Studium generale unserer Universität nehmen und Experten aus vier fundamentalen Aussagebereiche zum Leben um Ihre Positionen bitten: Was ist Leben? – die Sicht der Biologie, Was ist das gute Leben? – die Sicht der Philosophie, Was ist das wahre Leben? – die Sicht der Theologie und Was ist gesundes Leben? – die Sicht der Medizin.

24. April 2014, 19.15 Uhr, Audimax, Campus Lübeck
Dr. Georg Toepfer
Was ist Leben? – die Sicht der Biologie

5. Juni 2014, 19.15 Uhr, Audimax, Campus Lübeck
Prof. Dr. Ursula Wolf, Universität Mannheim
Was ist das gute Leben? – die Sicht der Philosophie

19. Juni 2014, 19.15 Uhr, St. Petri, Lübeck
OKR Dr. Petra Bahr, Kulturbeauftragte der EKD
Was ist das wahre Leben? – die Sicht der Theologie

10. Juli 2014, 19.15 Uhr, Audimax, Campus Lübeck
Prof. Dr. Johannes Siegrist, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Was ist gesundes Leben? – die Sicht der Medizin

 

Studium generale der Universität zu Lübeck: Glauben/Wissen/Forschen (WS 2013/14)

Forschung gilt als der sichere Weg, um vom bloßen Glauben zum festen Wissen zu kommen. Glauben hingegen ist bestenfalls Privatsache, schlimmstenfalls bedrohlicher Fundamentalismus, der seinerseits mit wahrhaft religiösem Eifer im Namen der Aufklärung bekämpft werden muss, damit das Licht der Wahrheit überall leuchtet. Aber nur auf den ersten Blick verhält sich die Sache so einfach, denn ausgerechnet im Bereich der Wissenschaft steht alles Wissen grundsätzlich zur Disposition, kann schon morgen von anderen Fakten oder im Rahmen einer neuen Theorie über den Haufen geworfen werden. Außerdem hat sich längst herumgesprochen, dass wissenschaftliche Fakten immer nur im Lichte bestimmter Leitvorstellungen und Paradigmen Gültigkeit beanspruchen können, die von ihren Anhängern wie Glaubenssätze verteidigt werden. Kurzum, das Dreieck von Religion, Kultur und Wissenschaft spannt ein problematisches Feld auf, das wir unter den Stichworten Glauben – Wissen – Forschen näher beleuchten und im Dreischritt über den oben skizzierten leichtfertigen Gegensatz von Glauben und Wissen hinausführen wollen.

24. Oktober 2013, 19.15 Uhr, Audimax, Campus Lübeck
Prof. Dr. Martin Treml, ZfL Berlin
Wissen, Glauben, Forschen in den europäischen Religionskulturen

21. November 2013, 19.15 Uhr, St. Petri, Lübeck
Streitgespräch „Glauben – Wissen – Forschen“
Es diskutieren Prof. Dr. Philipp Stoellger (Theologie, Universität Rostock) und Prof. Dr. Enno Hartmann (Biologie, Universität zu Lübeck), moderiert von Dr. Bernd Schwarze, Universitätskirche St. Petri, und Prof. Dr. Cornelius Borck, Universität zu Lübeck.

16. Januar 2014, 19.15 Uhr, Audimax, Campus Lübeck
Prof. Dr. Dr. Ina Wunn, Leibniz Universität Hannover
Weltdeutung, Welterklärung und die Rolle der Angst

30. Januar 2014, 19.15 Uhr, Audimax, Campus Lübeck
Prof. Dr. Isabelle Noth, Universität Bern
Spiritual Care – Eine Begegnung zwischen Theologie und Medizin

 

Studium generale der Universität zu Lübeck: Klimawandel (SS 2013)

Auf Grund von menschlichen Einflüssen verändert sich das Klimasystem der Erde. Seit Jahren ist das bekannt und bereitet vielen Sorgen. Die Frage stellt sich, wie die Gesellschaften reagieren können. Trotz einiger lokaler Erfolge haben wir das Problem weltweit nicht im Griff.
2013 wird der neue Bericht des Weltklimarats publiziert. Im ersten Vortrag erklärt der Klimaforscher Jochem Marotzke, deutsches Mitglied im Weltklimarat, was wir wissen und was wir nicht wissen. – In einem Podiumsgespräch geht es sodann um die Frage, welche Veränderungen nötig sind und wie die Gesellschaften bewegt werden können. Wer hat die richtige Medizin? Und welche Rolle hat die Medizin?
Aus einer kritisch-theologischen Perspektive analysiert Bärbel von Wartenberg-Potter den Klimawandel als Frage der globalen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit. – Der Philosoph Konrad Ott diskutiert den Klimawandel als Herausforderung für die Ethik und fragt, ob und wie die Gesellschaften von den Wachstumszwängen befreit werden können, die sich schädlich auswirken.
Die Veranstaltung ist koordiniert mit der Ausstellung „Kalte Zeiten – Warme Zeiten. Klimawandel(n) in Norddeutschland“ im Museum für Natur und Umwelt Lübeck. – Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 2. Mai 2013, 19.15 h, Audimax, Campus Uni Lübeck
"Globaler Klimawandel im 21. Jahrhundert: Erwartungen und Ungewissheiten"
Prof. Dr. Jochem Marotzke
Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg
Mitglied des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

Donnerstag, 30. Mai 2013, 19.15, großer Hörsaal des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung, Königstraße 42
Podiumsgespräch: "Vom Wissen zum Handeln" - Wer hat die richtige Medizin? Und welches ist die Rolle der Medizin?
Es diskutieren:
Dipl.-Ing. Andreas Beldowski, Koordinator ATTAC Lübeck
Andreas Fey, Klimaschutzleitstelle der Hansestadt Lübeck
Dr. Susanne Füting, Lieterin Museum für Natur und Umwelt, Lübeck
Prof. Dr. med. Werner Solbach, Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene
Moderation: Prof. Dr. Christoph Rehmann-Sutter

Donnerstag, 20. Juni 2013, 19.15, Audimax, Campus Uni Lübeck
"Theologie und Klimagerechtigkeit"
Bärbel von Wartenberg-Potter
Bischöfin i.R. der Nordelbischen Lutherischen Kirche

Donnerstag, 4. Juli 2013, 19.15, Audimax, Campus Uni Lübeck
"Die zehn Domänen der Klimaethik"
Prof. Dr. Konrad Ott
Professor für Philosophie und Ethik der Umwelt an der Christian-Albrechts-Universität Kiel

 

Studium generale der Universität zu Lübeck: "Kultur-Austausch / Streit-Kultur" (WS 2012/13)

Kultur – das ist das Eigene, das Besondere, worin sich Gruppen und Gesellschaften zu erkennen geben, Identitäten ausbilden, sich unterscheiden und worum sie streiten.Der Blick in die Geschichte zeigt dabei, dass Gesellschaften insbesondere in sogenannten kulturellen Blütezeiten mit ihrer Umwelt in starkem Austausch stehen, denn das Eigene steht offenbar selten für sich und gewinnt oft erst aus der Differenz seine Konturen.Das gilt für kaum eine Stadt so wie für Lübeck, deren Größe insbesondere im Handel und Austausch lag. Was Kultur war, formte und veränderte sich im Austausch mit Fremdem. Im 19. Jahrhundert entstand dann die politische Idee einer  Kulturnation, die den Mangel staatlicher Einheit  kompensieren musste, wobei aber die Integration von Fremden, zumal der Menschen fremder Religion problematisch blieb. Nach der Wiedervereinigung sollte eine „deutsche Leitkultur“ inmitten postmoderner Beliebigkeit Orientierung stiften und  zum Maßstab der Zuwanderungspolitik taugen. Heute hingegen feiert Europa seine „kulturelle Vielfalt“ und droht aktuell genau daran zu zerbrechen, während hierzulande angesichts allgegenwärtigen Sparzwangs Kultur gleich generell zum überflüssigen Luxus deklariert wird. Ausgerechnet das universale Tauschmedium Geld scheint Kultur zu bedrohen. – Was bleibt? Über Kultur lässt sich eben trefflich streiten!

Deshalb widmet sich das Studium generale im Wintersemester 2012/13 dem Thema Kultur mit einem neuen Doppel-Format:

Die gut etablierte Vorlesungsreihe im Audimax zum Thema „Kultur-Austausch" wird ergänzt um zwei Diskussionsabende im ZKFL zum Thema „Streit-Kultur".

Vorlesungen im Audimax:

Kultur-Austausch

11. Oktober 2012 "Kultur- und Kunst-Austausch im mittelalterlichen Ostseeraum"
Prof. Dr. Jan von Bonsdorff (Uppsala Universitet)

6. Dezember 2012 "Der Glaube an das Wohnen: Jüdisches Leben im städtischen Kontext"
Prof. Dr. Joachim Schlör (University of Southampton)

31. Januar 2013 "Der Preis des Geldes. Eine Kulturgeschichte"
Prof. Dr. Christina von Braun (Humboldt-Universität, Berlin)

Diskussionsabende im ZKFL:

Streit-Kultur

8. November 2012 "Die Zukunft der Kultur"
Prof. Dr. Stephan Opitz (CAU) im Gespräch mit Prof. Dr. Hans Wißkirchen (Kulturstiftung Lübecker Museen)

7. Februar 2013 "Patientenzentrierte Medizin?"
Prof. Dr. Peter Heusser (Universität Witten/Herdecke) im Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Heiner Raspe (Universität zu Lübeck)

Die Leitung des Studium generale unterliegt Prof. Dr. Cornelius Borck.

Die Vorträge sind öffentlich. Sie finden während der Vorlesungszeiten einmal im Monat donnerstags, 19.15 Uhr, statt. Veranstaltungsort der Vorträge im Studium generale ist das Audimax der Universität statt (Hörsaalzentrum Mönkhofer Weg 245), Veranstaltungsort der Diskussionsabende ist das ZKFL (Königstraße 42).

 

Studium generale der Universität zu Lübeck im SS 2012: "Wissens-Wert"

19.4.2012 Philosophie: „Aufklärung und Wissenschaft: Das Ende einer glücklichen Beziehung?“
Prof. Dr. Alfred Nordmann (Darmstadt)

10.5.2012 Geschichte: „'Nicht Felder und Bäume ...'. Zur Bedeutung der Stadt als Ort der Wissenschaft“
Prof. Dr. Martina Heßler (Hamburg)

31.5.2012 Theologie: „Gott in der Forschung: Reformationen des Wissens“
Dr. Stephan Schaede (Loccum)

28.6.2012 Soziologie: „Brain-Food und Neurobics: Verhilft Neuroforschung zum erfolgreichen Ich?“
Prof. Dr. Sabine Maasen (Basel)

 

Studium generale der Universität zu Lübeck im WS 2011/2012: "Dem Fortschritt verfallen?"

17.11.2011 „Medizin, Krieg und die Ethik des Experiments, 1900-1970“
Prof. Dr. Wolfgang Eckart (Heidelberg)

15.12.2011 „Ethik der Knochenmarkspende und die Verfügbarkeit der Körper“
Prof. Dr. Christina Schües (Lüneburg / Lübeck)

12.1.2012 „Viel zu früh geboren - Erwartungen und Wirklichkeit“
Prof. Dr. Christian Poets (Tübingen)

9.2.2012 „Heilige Neinsager: Zur Propagierung des freiwilligen Todes in der Moderne“
Prof. Dr. Thomas Macho (Berlin)

 

Studium generale der Universität zu Lübeck im SS 2011: "Kulturwissenschaften für Lübeck"

5.5.2011 „Arche, Fisch und Floating Hell: Schiffstopik zwischen Metapher und Metamorphose“
Prof. Dr. Bernhard Siegert (Weimar)

9.6.2011 „Das Buch und die Zukunft der Geisteswissenschaften“
Prof. Dr. Michael Hagner (Zürich)

23.6.2011 „Wahrheitsfindung. Zum Rechtsdiskurs in spätmittelalterlichen Rathausgemälden“
Prof. Dr. Claudia Blümle (Münster)

7.7.2011 Lesung und Diskussion zum Buch „Leibhaftig“
von Christa Wolf

Die Leitung des Studium generale unterliegt Prof. Dr. Cornelius Borck.

Die Vorträge sind öffentlich. Sie finden während der Vorlesungszeiten einmal im Monat donnerstags, 19.15 Uhr, im Audimax der Universität statt (Hörsaalzentrum Mönkhofer Weg 245).