ZKFL


Forschung

Den Schwerpunkt der Arbeit des ZKFL bildet die Forschung. Mit Hilfe von Förderern soll WissenschaftlerInnen die Möglichkeit gegeben werden, an den beteiligten Institutionen zu Themen über in Lübeck vorhandene Bestände, Sammlungen, Materi­alien und Archive zu forschen. Die Orte der Forschung bieten einen ersten Überblick über Sammlungsschwerpunkte und Forschungsfelder.

Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von Promotionsvorhaben in zwei Programmschienen:

Das „Lübecker Modell“ stellt eine Kombination von wissenschaftlicher und beruflicher Qualifizie­rung dar: Die Dissertation wird im Rahmen einer Mitarbeiterstelle erarbeitet, die über die Universität verwaltet, aber an einer städti­schen Einrichtung angesiedelt ist, sodass an dieser Einrichtung Berufserfahrung gesammelt werden kann — vergleichbar mit einem Volontariat.

In der zweiten Schiene werden speziell zu den Themen auf der Forschungsagenda des ZKFL Promotionsstipendien bundesweit ausgeschrieben, sodass ähnlich wie ein kleines Graduiertenkolleg eine Gruppe kulturwissenschaftlich Forschender entsteht.

Das ZKFL setzt dabei auf ein mehrgleisiges Finanzierungsmodell: Die Universität und die städtischen Einrichtungen stellen die Infrastruktur und die Grundfinanzierung. Lokale Lübecker Stiftungen sollen dafür ge­wonnen werden, Projekte spe­ziell zu in Lübeck vorhandenen Beständen zu fördern. Diese Projekte sollen thematisch so aufgearbeitet werden, dass zu ihrer weiteren, (inter-)national und interdisziplinär vernetzten Bearbei­tung Drittmittel für befristete Stellen wissen­schaftlicher Mitarbeiter bei den nationalen Förderinstitu­tionen eingeworben werden können.

Im Januar 2012 sind die Forschungsvorhaben der ersten Förderungsrunde am ZKFL gestartet.